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Elisabeth_von_PortugalElisabeth von Portugal
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Die heilige Isabel von Portugal, Ölgemälde von Francisco de Zurbarán, 184 x 98 cm, Museo del Prado.
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Die Hl. Königin Elisabeth, bzw. Isabel von Portugal, chilenisches Gemälde um 1820, der Darstellung auf ihrem Sarkophag nachempfunden
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Das gotische Hochgrab der Königin in Coimbra mit ihrer zeitgenössischen Darstellung

Die heilige Elisabeth von Portugal, geboren als Isabella von Aragon (* 4. Januar 1271 in Saragossa; † 4. Juli 1336 in Estremoz), portugiesisch Rainha Santa Isabel, war Prinzessin von Aragonien und von 1282 bis 1325 Königin von Portugal, später Franziskanerin. Sie ist eine in Portugal heute noch populäre Heilige.

Inhaltsverzeichnis

  • 1 Leben
  • 2 Familie
  • 3 Literatur
  • 4 Siehe auch
  • 5 Weblinks
  • 6 Einzelnachweise

Leben

Elisabeth wurde als Tochter König Peters III. von Aragonien und der Konstanze von Hohenstaufen geboren. Sie war somit mütterlicherseits eine Urenkelin des römisch-deutschen Kaisers Friedrich II. Sie hatte fünf Geschwister, darunter die aragonesischen Könige Alfons III. und Jakob II. sowie Friedrich II. von Sizilien. Sie wurde nach der heiligen Elisabeth von Ungarn benannt, die eine Halbschwester ihrer Großmutter väterlicherseits, Yolanda von Ungarn, war.

Elisabeth war zeit ihres Lebens sehr fromm und verbrachte einen Großteil ihrer Zeit mit frommen Werken und Gebeten. Sie wurde am 24. Juni 1282[1] als Zwölfjährige mit König Dionysius von Portugal verheiratet, der außereheliche Beziehungen einging, sie aber eifersüchtig kontrollierte. Ihre Sittsamkeit und Frömmigkeit fiel am portugiesischen Königshof besonders auf. Als ihr Sohn Alfons IV. aus Sorge um sein Erbe seinem Vater den Krieg erklärte, ritt die Königin selbst unbewaffnet zwischen die beiden Armeen und verhinderte so die Schlacht zwischen Vater und Sohn. Nach dem Tode ihres Ehemannes zog sie sich als Franziskanerin in einen Nonnenkonvent nach Coimbra zurück, wo sie ein Leben der Buße und des Gebetes führte. Noch einmal wurde sie ihrem Ruf als Friedensstifterin gerecht, als 1336 ein Krieg zwischen ihrem Sohn Alfons IV. und seinem Schwiegervater, dem König von Kastilien, ausbrach. Sie ritt trotz ihres hohen Alters und von Krankheit geschwächt nach Estremoz, wo sie sich wieder zwischen die beiden Armeen stellte und so erneut einen Krieg verhinderte. Elisabeth verstarb kurze Zeit später. Ebenso wie ihrer Großtante Elisabeth von Thüringen/Ungarn wird auch ihr ein Rosenwunder zugeschrieben.

Die Königin wurde in dem von ihr gestifteten, aber nur noch als Ruine erhaltenen Kloster Santa Clara-a-Velha in Coimbra bestattet und später, samt ihrem gotischen Hochgrab, in das nahegelegene, neue Kloster Santa Clara-a-Nova umgebettet.

Sie wurde 1625 von Papst Urban VIII. heiliggesprochen und wird vor allem in Portugal als Friedensstifterin verehrt. Noch heute tragen viele Kirchen und Schulen des Landes ihren Namen.

Familie

Mit ihrem Ehemann, König Dionysius, hatte sie zwei Kinder:

  • Konstanze (* 3. Januar 1290; † 18. November 1313), ⚭ 1302 König Ferdinand IV. von Kastilien.
  • Alfons IV. (* 8. Februar 1291; † 28. Mai 1357).

Literatur

  • Ekkart Sauser: Elisabeth von Portugal. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 21, Bautz, Nordhausen 2003, ISBN 3-88309-110-3, Sp. 351–352.

Siehe auch

  • Liste der Königinnen Portugals
  • Geschichte Portugals
  • Zeittafel Portugal
  • Portugal unter den Burgunderherrschern

Weblinks

Bild anzeigen Commons: Elisabeth von Portugal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Elisabeth von Portugal im Portal „Ökumenisches Heiligenlexikon“
  • Gedenkseite zu St. Elisabeth (Isabel) von Portugal

Einzelnachweise

  1. Douglas Richardson, Kimball G. Everingham, David Faris: Plantagenet Ancestry: A Study in Colonial and Medieval Families. In: Royal ancestry series. Genealogical Publishing Company, Baltimore, Md. 2004, ISBN 0-8063-1750-7, S. 588 (englisch, 945 S., eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
VorgängerinAmtNachfolgerin
Beatrix von Kastilien (1242–1303)Königin von Portugal
1282–1325
Beatrix von Kastilien (1293–1359)

 


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