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Pater_PioPio von Pietrelcina
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Gezeichnetes Porträt Pater Pios von Roberto Dughetti (1966)

Pio von Pietrelcina, bekannter als Pater Pio (italienisch Padre Pio; bürgerlich Francesco Forgione; * 25. Mai 1887 in Pietrelcina, Provinz Benevento, Kampanien, Königreich Italien; † 23. September 1968 in San Giovanni Rotondo in der italienischen Provinz Foggia), war Kapuziner und Ordenspriester. Ab 1918 zeigten sich bei ihm Stigmata, auch soll er über die Gaben des Heilens, der Prophetie und der Seelenschau verfügt haben. Papst Johannes Paul II. sprach Pio von Pietrelcina 1999 selig und 2002 heilig. Pater Pio gilt als einer der beliebtesten Heiligen Italiens.

Inhaltsverzeichnis

  • 1 Leben
    • 1.1 Kindheit und Ordenseintritt
    • 1.2 Ordensleben und Priestertum
    • 1.3 Stigmata
    • 1.4 Einschränkungen bei der Ausübung des priesterlichen Dienstes
    • 1.5 La Casa sollievo della sofferenza
    • 1.6 Tod in San Giovanni Rotondo
  • 2 Kirchliche und medizinische Untersuchungen
    • 2.1 Votum für das Heilige Offizium
    • 2.2 Apostolische Visitation
    • 2.3 Medizinische Berichte zu den Wundmalen
    • 2.4 Vorwurf der Verwendung chemischer Substanzen
  • 3 Alter Christus
  • 4 Zugeschriebene übernatürliche Phänomene
  • 5 Verehrung
  • 6 Filme
  • 7 Literatur
  • 8 Weblinks
  • 9 Einzelnachweise

Leben

Kindheit und Ordenseintritt

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Klosterzelle Pater Pios im Konvent von San Giovanni Rotondo

Francesco Forgione war das achte Kind von Grazio Forgione, einem Bauern, und Maria Giuseppa di Nunzio. Eine seiner drei jüngeren Schwestern wurde Birgittin.

Im Alter von ungefähr vierzehn Jahren fühlte er sich zum Ordensleben als Kapuziner berufen.[1] Am 6. Juli 1902 bewarb sich Francesco als Aspirant bei den Kapuzinern in San Giovanni. Nach Beendigung der Schulzeit trat er im Alter von sechzehn Jahren am 6. Januar 1903 als Postulant bei den Kapuzinern von Morcone ein, wo er am 22. Januar zur Einkleidung den Ordensnamen Pio („der Fromme“) annahm.

Ordensleben und Priestertum

Nach den zeitlichen Gelübden am 22. Januar 1904 begann Bruder Pio mit dem Studium. Nach Aufenthalten in Sant’Elia a Pianisi und San Marco in Lamis wurde er 1907 nach Serracapriola entsandt und legte am 27. Januar 1907 die ewigen Gelübde ab. 1909 wurde er nach Morcone geschickt und empfing am 18. Juli die Weihe zum Diakon. Am 10. August 1910 wurde er – mit einer Dispens vorgezogen – in der Kathedrale von Benevent zum Priester geweiht[2] und feierte am 14. August 1910 die Primiz in der Kirche Santa Maria degli Angeli[3] in Pietrelcina.

Nach der Priesterweihe verbrachte Pater Pio wegen seines schlechten Gesundheitszustands die Jahre zwischen 1910 und 1916 nicht im Kloster, sondern, mit der Erlaubnis des Kapuzinerordens, im Haus seiner Familie in Pietrelcina.[4] 1915 wurde er zur Armee eingezogen, durfte diese aber zu einem einjährigen Genesungsurlaub wieder verlassen. 1918 erklärte man ihn wegen einer doppelseitigen Lungenentzündung schließlich für dienstuntauglich.[5]

1916 wurde Pater Pio in den Konvent Unserer Lieben Frau von der Gnade nach San Giovanni Rotondo im Vorgebirge von Gargano entsandt, der zu jener Zeit nur noch aus sieben Ordensbrüdern bestand. Dort blieb er bis zu seinem Tode 1968.[6]

Der italienische Historiker Sergio Luzzatto zitiert Papst Johannes XXIII., demzufolge Pater Pio „intime und unanständige Beziehungen mit den Frauen, die seine Prätorianergarde bilden“, unterhalten habe.[7] Luzzatto behauptet des Weiteren, Pater Pio habe um 1920 offen die im Aufwind begriffene faschistische Bewegung unterstützt. Damals habe sich „um Padre Pio herum ein klerikal-faschistisches Gemisch herausgebildet“[8] und der Padre habe gegenüber Benito Mussolini eine positive Haltung eingenommen.[9]

Stigmata

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Die erste Stigmata-Fotografie, 19. August 1919 (Ausschnitt aus einem Foto von 1919)[10]

Schon in einem Brief vom 21. März 1912 an seinen geistlichen Begleiter und Beichtvater Pater Agostino schrieb Pater Pio von seiner Hingabe an den mystischen Leib Christi und der Ahnung, dass er, Pio, eines Tages selbst die Wundmale Christi tragen werde. Luzzatto weist darauf hin, dass Pater Pio in diesem Brief nicht kenntlich gemachte Textstellen aus einem Buch der stigmatisierten Mystikerin Gemma Galgani verwendet. Später habe er abgestritten, das zitierte Buch zu besitzen.[11]

Ab 1918 traten bei Pater Pio sichtbare Wunden (sogenannte Stigmata) auf, die sich seiner eigenen Aussage zufolge erstmals nach einer Vision am 20. September 1918 gezeigt hätten. Die Vision habe sich nach dem Dankgebet im Chor ereignet. Sie habe den Herrn in der Haltung eines Gekreuzigten gezeigt, der die Undankbarkeit der Menschen beklagte, besonders jener, die sich ihm geweiht hätten. Dies habe das Leiden des Herrn und seinen Wunsch offenbart, Seelen mit seinem Leiden zu vereinen. Er habe Pater Pio „eingeladen, an seinen Beschwernissen teilzuhaben und diese zu betrachten“. Pater Pio sei dann voll des Mitgefühls für die Leiden des Herrn gewesen; und nach einer Frage, was er tun könne, habe er die Stimme Christi gehört, die ihn mit seinem Leiden vereinte. Nachdem die Vision verschwand, habe er „diese Zeichen hier“ gesehen, „aus denen das Blut herabtropfte“.[12] Um die Wunden an den Händen zu verbergen, trug Pater Pio meist fingerlose Handschuhe.

Einschränkungen bei der Ausübung des priesterlichen Dienstes

Im Juni 1922 plante der Sekretär des Heiligen Offiziums, Kardinal Rafael Merry del Val, die Befugnisse Pios als Priester stark einzuschränken. Er sollte von Gläubigen bestmöglich isoliert werden,[13] seine Stigmata sollte er nicht länger der Öffentlichkeit präsentieren und seine Beziehung zu Pater Benedetto sollte beendet werden. Außerdem wurde vorgeschlagen, Pio an einen anderen Ort zu entsenden.[14] Dieses Ansinnen, von Seiten des Vatikans mehrfach in Angriff genommen, wurde letztlich nie ausgeführt. Entscheidend war sowohl die Tatsache, dass Pio die Unterstützung faschistischer Kreise genoss,[15] als auch die Befürchtung, dass gewalttätige Reaktionen der religiösen Bevölkerung ausgelöst werden könnten.[16]

1923 gab das Heilige Offizium in einer am 31. Mai veröffentlichten Erklärung bekannt, dass in es Bezug auf die Pater Pio zugeschriebenen Phänomena keinen Beweis für übernatürliches Eingreifen gebe (non constare de eorundem factorum supernaturalitate)[17] und wies die Gläubigen an, sich daran zu halten. Pater Pio wurde verboten, die Heilige Messe in der Öffentlichkeit zu feiern.[18] 1931 wurde durch das Heilige Offizium seine Erlaubnis, Beichten hören zu dürfen, widerrufen, doch 1933 schrittweise wiedergestellt, zusammen mit der Erlaubnis, auch die Messe wieder in der Öffentlichkeit zu feiern. 1941 wurde ihm nach Bitten des Generaloberen des Kapuzinerordens vom Heiligen Offizium die Erlaubnis erteilt, auch an den Nachmittagen in der Kirche Beichte zu hören; 1948 hörte er die Beichte Karol Wojtyłas, des späteren Papstes Johannes Paul II.

Während des Zweiten Vatikanischen Konzils suchten viele Bischöfe Pater Pio in Giovanni Rotondo auf. 1964 schließlich machte Kardinal Ottaviani als Präfekt des Heiligen Offiziums bekannt, dass Pater Pio „sein Amt in voller Freiheit ausüben möge“.[19]

La Casa sollievo della sofferenza

Bereits 1925 wurde von Pater Pio in San Giovanni Rotondo ein altes Kloster in eine Klinik mit nur wenigen Betten umgewandelt, die für Menschen in großer Not gedacht waren.[20] 1940 fand sich ein Komitee zusammen, das die Gründung einer Klinik in den Anliegen Pater Pios zur Absicht hatte[21] und das Projekt mit Spenden unterstützte. Die Bauarbeiten begannen 1947[22], 1956 wurde die Casa sollievo della sofferenza („Haus der Linderung der Leiden“) in der Stadt San Giovanni Rotondo eröffnet[23] und von Pater Pio direkt dem Heiligen Stuhl übergeben. 1967 wurde das Krankenhaus erweitert. Die Klinik, eine von nur zweien, die der Gerichtsbarkeit des Papstes unterstehen, verfügt mittlerweile über 1000 Betten.[24]

Tod in San Giovanni Rotondo

1968 begann sich Pater Pios Gesundheit zu verschlechtern, weshalb er zuletzt einen Rollstuhl gebrauchen musste. Er feierte seine letzte Heilige Messe in den frühen Morgenstunden des 22. September 1968 und starb am Tag darauf morgens um 2:30 Uhr im Alter von 81 Jahren mit den Worten „Jesus, Maria“, die er noch einmal wiederholte.[25] Zur kirchlichen Begräbnisfeier kamen über 100.000 Menschen.[26]

Kirchliche und medizinische Untersuchungen

Votum für das Heilige Offizium

Der französische Dominikaner Pater Joseph Lemius, der seinerzeit Generalprokurator der Oblaten der Unbefleckten Jungfrau Maria war, wurde 1920 mit der schriftlichen Antwort auf die Frage, welche Maßnahmen, wenn überhaupt welche, das Heilige Offizium seiner Ansicht nach in Bezug auf Pater Pio treffen solle, beauftragt. Lemius studierte die vorliegenden Dokumente eingehend und reichte ein sogenanntes Votum ein, in dem er erklärte, er könne schon wegen fehlender eigener Inaugenscheinnahme „nichts mit Gewißheit über den Ursprung der Stigmata sagen“ und empfahl dem Heiligen Offizium, einen apostolischen Visitator zu entsenden[27], was das Heilige Offizium Anfang 1921 aufgriff. In seinem Votum führte Lemius vier gleichberechtigte Hypothesen an, wie die bei Pater Pio festgestellten Wunden entstanden sein könnten:

  • selbst zugefügt ab intrinseco (aufgrund einer innewohnenden krankhaften Veranlagung)
  • selbst zugefügt ab extrinseco (durch Suggestion oder mutwillige Anwendung künstlicher Mittel)
  • Stigmata göttlichen Ursprungs
  • Stigmata teuflischen Ursprungs

Die letztere Hypothese erschien Lemius vor dem Hintergrund der Spiritualität Pater Pios als unwahrscheinlich; so verwarf er sie.[28] Lucia Ceci schreibt hingegen, Lemius sei zu dem Schluss gekommen, Pio habe die ersten Anzeichen seiner Stigmata an Händen und Füßen durch die „schiere Kraft des Betens auf den Wunden unseres Herrn“ herbeigeführt, aber dann mit chemischen Substanzen nachgeholfen.[13]

Apostolische Visitation

Der Bischof von Volterra, Raffaele Rossi, ein Karmelit, wurde am 11. Juni 1921 in aller Form vom Heiligen Offizium mit der Durchführung einer kanonischen Untersuchung betreffend Pater Pio beauftragt. Rossi begann am 14. Juni in San Giovanni Rotondo seine apostolische Visitation mit der Befragung von Zeugen, zwei Diözesanpriester und sieben Ordensbrüder. Er erstellte nach achttägiger Untersuchung abschließend einen wohlwollenden Bericht, den er mit Datum vom 4. Oktober 1921, dem Fest des heiligen Franziskus von Assisi, an das Heilige Offizium sandte. Der umfangreiche und detaillierte Bericht sagte im Wesentlichen folgendes aus: Pater Pio, von dem Rossi einen günstigen Eindruck hatte, sei ein guter Ordensmann und der Konvent von San Giovanni Rotondo eine gute Kommunität. Was immer außerordentlich daran sei, was Pater Pio geschehe, könne nicht erklärt werden, geschehe aber sicher nicht durch Eingreifen des Teufels oder durch Täuschung oder Schwindel. Der öffentliche Überschwang habe stark nachgelassen.[29][30] Bei der Befragung der Zeugen, die Rossi insgesamt dreimal vornahm, ließ er sich von dem zu diesem Zeitpunkt 34 Jahre alten Pater Pio auch die Stigmata zeigen und von ihrer Entstehung berichten, was er im Bericht mit „Die Stigmata sind da. Wir stehen einem wirklichen Faktum gegenüber – es ist unmöglich, das zu leugnen“ vermerkte.[31]

In seinen unmittelbar zu Papier gebrachten Notizen und dem abschließenden Bericht beschreibt Rossi Form und Aussehen der Wunden. Die in den Händen seien „sehr sichtbar“ und seiner Ansicht nach „von einem blutigen Exsudat verursacht“ gewesen. Jene in den Füßen „waren im Verschwinden begriffen. Was beobachtet werden konnte, glich zwei punktförmigen Erhebungen[32] mit weißerer und zarterer Haut“.[33] In Bezug auf die Seite heißt es: „An seiner Seite erscheint das Zeichen in Form eines dreieckigen Fleckes in der Farbe von Rotwein und anderen, kleineren Flecken, die zu dieser Zeit nicht mehr die Form eines umgekehrten Kreuzes bilden.“[34] Rossi richtete zudem die Bitte an das Heilige Offizium, eine Chronik über Pater Pio zu Rate zu ziehen, die Pater Benedetto zusammenstelle, oder sich wenigstens von diesem zusammengetragenes Material senden zu lassen, damit man eines Tages über das Leben Pater Pios schreiben könne.[35]

Zu den Hauptfaktoren, die Rossi im Laufe der Visitation zu der Ansicht kommen ließen, es handle sich wohl um Stigmata göttlichen Ursprungs, gehörten die Beobachtungen, es habe sich um blutige Exsudationen gehandelt. Die Anwendung von Karbolsäure rufe ein ganz anderes Bild und eine Zerstörung des Gewebes durch Entzündung oder Vereiterung hervor, die Wundmale seien jedoch frei von jeder Infektion gewesen. Sie hätten nicht den üblen Geruch geronnenen Blutes abgegeben, sondern einen sehr angenehmen, eindringlichen Duft, „ähnlich dem von Veilchen“, der auch aus der Ferne wahrnehmbar gewesen sei.[36]

Medizinische Berichte zu den Wundmalen

Zu verschiedenen Zeitpunkten wurden die Wundmale und deren Form von Medizinern untersucht: von Luigi Romanelli im Mai 1919, von Amico Bignami im Juli 1919, von Giorgio Festa im Oktober 1916 und noch einmal im August 1920. Nach den kirchlichen Untersuchungen erstellte Festa im April 1925 noch einen weiteren Bericht Im Verlauf der medizinischen Untersuchungen wurde deutlich, dass die Wunden (von den verschiedenen Untersuchenden, aber auch von denselben zu verschiedenen Zeitpunkten) jeweils unterschiedlich beschrieben wurden: Für manche sahen die Wunden wie offene Wunden oder gar Stichwunden aus, andere beschrieben sie als „Exsudationen“. Die Seitenwunde schien zudem nicht nur ihre Lage, sondern auch die Form und Tiefe zu wechseln. So beschrieben sowohl Festa in mehreren Berichten wie auch Bignami, die Seitenwunde als kreuzförmig.[37]

Vorwurf der Verwendung chemischer Substanzen

Kritiker führten die Wunden auf die Verwendung ätzender Substanzen zurück.[38] Nach Luzzatto seien die Wunden Pater Pios auf den gezielten Einsatz von Karbolsäure (Phenol) zurückzuführen und damit ohne übernatürliche Verursachung erklärbar.[39] Über die Cousine des Apothekers Valentini Vista soll Pio versucht haben, dieses in größeren Mengen zu beziehen. Die Cousine gehörte zu einem Kreis frommer Frauen, die Luzzatto zufolge in San Giovanni Rotondo ein und aus gingen. In einem erhaltenen Brief benennt Pio als Verwendungszweck des Phenols die Desinfektion von Spritzen. Bei dieser Cousine soll er auch um eine große Menge Veratrin gebeten haben, eine äußerst giftige Mischung verschiedener Alkaloide sowie weitere Medikamente.[40] Die Einnahme des Alkaloidgemischs hat eine Unempfindlichkeit gegen Wundschmerzen zur Folge.[39] Pater Pio habe Vista keine ärztlichen Rezepte vorgelegt, wie dieser anmerkt. Vista zog den Bischof von Foggia, Salvatore Bella, ins Vertrauen und zeigte ihm entsprechende Briefe. Bella schickte diese Dokumente an das Heilige Offizium in Rom.[41] Nachdem Luzzattos Veröffentlichungen in Italien Aufsehen erregt hatten, erklärte der Kapuzinerorden im September 2007, Pater Pio sei in seinem Konvent auch für medizinische Dienste zuständig gewesen und wiederholte die bereits 1921 von Pater Pio abgegebene Erklärung, dass das Phenol zur Desinfektion von Spritzen benutzt worden sei.[42]

Alter Christus

In der Literatur wird Pater Pio mehrfach als alter Christus, „anderer Christus“, bezeichnet. Luzzatto erwägt die Frage, ob ein guter Christ jemals die Möglichkeit eines solchen alter Christus akzeptieren könne und welche theologischen Schwierigkeiten damit seiner Ansicht nach verbunden seien. Auch den Zeitgenossen des heiligen Franziskus habe sich diese Frage bereits gestellt, dieser sei andererseits nicht Priester gewesen. Der heilige Franziskus habe die Stigmata gegen Ende seines Lebens empfangen, Pater Pio dagegen als junger Mann, der sie ein halbes Jahrhundert lang getragen hätte. Wenn Pater Pio die Heilige Messe gefeiert habe, seien die Stigmata, die ihn als einen blutenden alter Christus gekennzeichnet hätten, „so deutlich zutage getreten, dass man sie nur als entweder erhaben oder sakrilegisch“ ansehen hätte können. Solche Erwägungen trügen wiederum zur Erklärung der Vorsicht, Zurückhaltung und des Argwohns bei, mit denen man Pater Pio seinerzeit begegnet sei.[43]

Vittorio Messori und andere sehen in Pater Pio hingegen ein Mahnmal des leidenden wie des auferstandenen Christus, in dessen Wunden man gleichsam mit den zweifelnden Thomas seine Finger legen könne. Messori führt ebenfalls an, dass die Stigmata zur fraglichen Zeit unterschiedliche Reaktionen aufgelöst hätten, sieht jedoch in dem Auftreten Pater Pios einen Gnadenerweis Gottes. Wenige Ereignisse des 20. Jahrhunderts hätten soviel zur Erhaltung des Glaubens beigetragen wie „die demütige Präsenz dieses alter Christus, den Gott in seiner Güte uns gewährt“ habe.[44]

Zugeschriebene übernatürliche Phänomene

Pater Pio wird nachgesagt, dem jungen Karol Wojtyła 1947 sowohl die Wahl zum Papst als auch das Attentat von 1981 vorausgesagt zu haben. Eine italienische Zeitung hatte bereits 1959 berichtet, dass Pio die Wahl von Angelo Roncalli zum Papst vorhergesagt habe, eine Zeitungsmeldung, die laut Luzzatto komplett erfunden gewesen sei.[45] Mehrfache Berichte erwähnen bei der Aufzählung der Wunder auch, dass Pater Pio zur selben Zeit an ganz verschiedenen Orten überall auf der Welt erschienen sein soll (Bilokation).[46]

Das erste Wunder sei laut Rose Ann Palmer im Jahr 1896 geschehen, als Francesco Forgione neun Jahre alt war. Er soll mit einer Frau, deren Kind missgebildet war, gebetet und geweint haben, wonach das Kind durch Werfen auf einen Altar geheilt gewesen sein soll. Dies habe einen bleibenden Eindruck bei Francesco hinterlassen. 1908 soll erstmals ein Wunder geschehen sein, nachdem er seiner Tante Daria einen Sack selbst gesammelter Kastanien geschenkt hatte. Daria erlitt später bei einem Unfall Brandwunden im Gesicht und legte sich zur Linderung den wassergetränkten Sack, in dem sich zuvor die Kastanien befunden hatten, aufs Gesicht. Danach seien die Brandwunden vollständig verschwunden, ohne Narben zu hinterlassen.

Im April 1913 war die Gegend um Pietrelcina von einer Sternorrhynchaplage befallen, die für die ansässigen Bauern einen Ausfall bei der Bohnenernte bedeutet hätte. Nur durch Beten und Segnen der Felder soll Francesco alle Insekten getötet haben, wodurch die Ernte besonders reich ausgefallen sei.

Als der Enkel des Freimaurers und Atheisten Alberto Del Fante an Knochen- und Lungentuberkulose und Abszessen der Nieren unheilbar erkrankt war, bat seine Familie Pater Pio um sein Gebet für den Jungen. Del Fante wurde auf der Stelle anderen Sinnes, als er den Jungen fast unmittelbar darauf geheilt vorfand. Er pilgerte nach San Giovanni Rotondo, beichtete und fand zum Katholizismus zurück. Del Fante veröffentlichte daraufhin das Werk Padre Pio of Pietrelcina, Herald of the Lord, in dem er 36 medizinisch dokumentierte Wunder Pios beschrieb, die bis zum Jahr 1931 geschehen sein sollen.[47]

Dem apostolischen Visitator Rossi zufolge sei an den „Wundern“, die Pater Pio dem Erzpriester Giuseppe Prencipe zufolge nachgesagt wurden und die San Giovanni Rotondo so großes Aufsehen erregt hätten, kaum ein wahres Wort gewesen, wofür er Pater Pio expressis verbis bedauerte: „Zu denken, dass so viele unnütze Worte ein solch ungünstiges Licht auf diesen armen Kapuziner geworfen haben!“ Von diesen „Wundern“ wurden beispielsweise aufgezählt: die angebliche Heilung mehrerer Buckliger, des verrenkten Fußes eines Urkundsbeamten, die eines stummen Mädchens, und dass eine Glocke auf ein Gebet Pater Pios hin gesprungen sei.[48] Auch Lucia Ceci schreibt, dass Rossi keines der zugeschriebenen Wunder habe feststellen können: „there could be no doubt: not one of the claimed miracles could be substantiated.“ („Es konnte kein Zweifel bestehen: Nicht eines der behaupteten Wunder konnte nachgewiesen werden.“)[13] Zur Frage nach einer Bilokation gab Pio an, dass es diese nicht gegeben habe, „soweit mir bewußt ist“.[49]

Verehrung

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Heiligenstatue in St. Joseph in Hamburg-Wandsbek

Anfang der 1920er-Jahre reisten zunehmend Pilger nach San Giovanni Rotondo zu den Heiligen Messen, die Pater Pio feierte und wählten ihn als Beichtvater. Zeitweise verboten ihm die Oberen, sich in der Öffentlichkeit zu zeigen. Der Generalprokurator der Kapuziner, Pater Melchiorre da Benisa, verbot im April 1924 in einem Rundbrief an alle Kapuzinerklöster, Pilgerreisen zu Pater Pio zu unternehmen, sich schriftlich zu ihm zu äußern oder Bilder von ihm zu verbreiten.[50]

1954 sandte Giovanni Montini, der zu dieser Zeit Pro-Staatssekretär beim Heiligen Stuhl war, mit Grußworten des Papstes Pius XII. zugleich dessen apostolischen Segen. 1962 bat Bischof Wojtyła, der in Briefwechsel mit Pater Pio stand, mehrfach um sein Gebet in bestimmten Anliegen.

Am 20. März 1983, siebzehn Jahre nach dem Tod Pios von Pietrelcina wurde der vorbereitende Ermittlungsprozess zur Seligsprechung eröffnet, in dessen Verlauf eine beeindruckende Anzahl an Dokumenten zusammengetragen wurde.[51] Am 2. Juni 1997 wurde Pater Pio nach Feststellung des heroischen Tugendgrades zum ehrwürdigen Dienster Gottes erhoben.[52]

Am 2. Mai 1999 wurde Pater Pio seliggesprochen.[53] Der Petersplatz war zu klein, um alle Gläubigen aufzunehmen, die der Feier beiwohnen wollten. Die Heiligsprechung folgte am 16. Juni 2002, etwa 200.000 Pilger waren dafür nach Rom gereist.[54] Der Gedenktag Pios von Pietrelcina ist der 23. September.

Im Sommer 2004 wurde nach mehrjähriger Bauzeit die neue Kirche San Pio da Pietrelcina des Architekten Renzo Piano neben dem Grab des Paters in San Giovanni Rotondo geweiht, da die bisherige Kirche zu klein geworden war.

Die Kommerzialisierung des Heiligen in San Giovanni Rotondo wurde teils scharf kritisiert: Der Bischof von Como, Alessandro Maggiolini, sprach sich am Tag vor der Kanonisierung Pater Pios gegen die florierenden Geschäfte aus, die sich in Verbindung mit diesem Geistlichen entwickelt hätten. „Jesus Christus vertrieb die Händler aus dem Tempel, aber ich muss jetzt feststellen, dass sie zurückgekehrt sind“, sagte er in einem Interview mit der italienischen Tageszeitung La Repubblica.[55] Auf die Wunder angesprochen, die in den beiden Kanonisierungsverfahren auf die Fürsprache Pater Pios zurückgeführt wurden, äußerte Maggiolini sich zugleich zweifelnd.[56]

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Gläserner Reliquienschrein Pater Pios

Anfang März 2008 wurde der Leichnam Pater Pios exhumiert.[54] Die sterblichen Überreste wurden nach einer Untersuchung in der Krypta der Klosterkirche Santa Maria delle Grazie für einige Monate zur Verehrung in einen gläsernen Reliquienschrein gelegt. Der örtliche Erzbischof Domenico D’Ambrosio sagte nach der Exhumierung, bei der Sargöffnung sei sogleich und gut der Bart des Heiligen erkennbar gewesen. Der obere Teil des Schädels sei teilweise skelettiert, das Kinn war jedoch einwandfrei erhalten und der Rest des Körpers in gutem Zustand. „Wenn Pater Pio gestattet, würde ich sagen, seine Hände sahen aus wie frisch manikürt.“[57]

Seit dem 19. April 2010 befinden sich die sterblichen Überreste Pater Pios in einem Reliquienschrein in der Unterkirche der neuen Wallfahrtsbasilika. Sein Gesicht wird von einer Silikonmaske verdeckt, die auch die buschigen Augenbrauen und den Bart nachbildet.[58][59] Diese Maske wurde nach einer Fotografie des Leichnams von Pater Pio aus dem Jahre 1968 von dem Londoner Gems-Studio hergestellt, das gewöhnlich für Wachsfigurenkabinette und Völkerkundemuseen tätig ist.[60]

Anfang Februar des außerordentlichen Heiligen Jahres der Barmherzigkeit 2016 wurden auf ausdrücklichen Wunsch Papst Franziskus’ die Reliquien Pater Pios zur Verehrung nach Sankt Laurentius vor den Mauern und von dort in einer Prozession in den Petersdom gebracht, wo sie bis nach Aschermittwoch des Jahres blieben.[61] Papst Franziskus selbst betete am 6. Februar 2016 am Schrein des Heiligen.

Am 17. März 2018 unternahm Papst Franziskus eine Wallfahrt nach San Giovanni Rotondo.[62][63][64] Im Oktober 2018 gab die Vatikanstadt eine 2-Euro-Gedenkmünze zum Gedächtnis des 50. Todestages von Pater Pio heraus.

Filme

Der Schweizer Priester Hans Buschor drehte 1968 den Dokumentarfilm Pater Pio, Vater von Millionen, eine Filmbiografie über den hl. Pio mit zahlreichen Augenzeugenberichten und historischen Filmaufnahmen aus seinem Leben, seiner letzten Messe und seiner Beerdigung. Aus dem Erlös des Films finanzierte Buschor den katholischen Fernsehsender K-TV.

Carlo Carlei verfilmte 2000 das Leben Pater Pios für das Fernsehen unter dem Titel Padre Pio mit Sergio Castellitto in der Hauptrolle.

Literatur

  • Francesco Castelli, Padre Pio Under Investigation – The secret Vatican files, Ignatius Press, 2011
  • Sergio Luzzatto: Padre Pio: Miracoli e politica nell'Italia del Novecento, Einaudi, 2007 (engl. Übersetzung von Frederika Randall: Padre Pio: Miracles and Politics in a Secular Age, Verlag Henry Holt, 2010)
  • Urte Krass: Kontrollierter Gesichtsverlust. Padre Pio und die Fotografie. In: Zeitschrift für Ideengeschichte, Heft IV/2 (2010), S. 71–96

Weblinks

Bild anzeigen Commons: Pater Pio – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Literatur von und über Pio von Pietrelcina im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
  • C. Schüle: Kult: In Gottes Licht Reportage über Pater Pio. Zeit Online, 22. Dezember 2003

Einzelnachweise

  1. Francesco Castelli, Padre Pio Under Investigation – The secret Vatican files, Ignatius Press, 2011, S. 276f.
  2. Francesco Castelli, Padre Pio Under Investigation – The secret Vatican files, Ignatius Press, 2011, S. 289ff.
  3. Lucinda Vardey, Traveling with the Saints in Italy: Contemporary Pilgrimages on Ancient Paths, Castle Quay Books Canada, 2005, S. 402
  4. Sergio Luzzatto (2011): Padre Pio: Miracles and Politics in a Secular Age. S. 19.
  5. Francesco Castelli, Padre Pio Under Investigation – The secret Vatican files, Ignatius Press, 2011, S. 290
  6. Presseamt des Vatikans: PATER PIO VON PIETRELCINA, 16. Juni 2002, abgerufen am 23. November 2018
  7. Sergio Luzzatto (2011): Padre Pio: Miracles and Politics in a Secular Age. S.
  8. Julius Müller-Meiningen: Padre Pio – Heiliger Scharlatan „Doch während Italien über Padre Pio und die Säure streitet, sind Luzzattos wirklich wichtige Thesen ganz andere: Etwa die, dass der fromme Pater um 1920 offen die im Aufwind begriffene faschistische Bewegung unterstützte und sich damals ‚um Padre Pio herum ein klerikal-faschistisches Gemisch herausgebildet‘ habe.“ Süddeutsche Zeitung, 19. Mai 2010.
  9. Urte Krass: Kontrollierter Gesichtsverlust. Padre Pio und die Fotografie. In: Zeitschrift für Ideengeschichte, Heft IV/2 (2010), S. 71–96 (Paraphrase zu S. 74) https://www.z-i-g.de/pdf/ZIG_2_2010_krass.pdf
  10. Vollständige Abbildung der Fotografie bei Urte Krass: Kontrollierter Gesichtsverlust. Padre Pio und die Fotografie. In: Zeitschrift für Ideengeschichte, Heft IV/2, 2010, S. 74, die einen laut Krass „inszenierten Charakter“ der Fotografie herausarbeitet und in einen kunsthistorischen Kontext stellt.
  11. Sergio Luzzatto (2011): Padre Pio: Miracles and Politics in a Secular Age. S. 19.
  12. Francesco Castelli, Padre Pio Under Investigation – The secret Vatican files, Ignatius Press, 2011, S. xiii
  13. a b c Lucia Ceci: The Vatican and Mussolini's Italy, Brill, 2016, ISBN 9789004328792, S. 114
  14. „The Most Eminent Fathers would like to see such a transfer take place right away.“ In: Sergio Luzzatto (2011): Padre Pio: Miracles and Politics in a Secular Age, S. 105. Zur Auslöschung der Erinnerung an P. Pio vgl. auch S. 129.
  15. Sergio Luzzatto (2011): Padre Pio: Miracles and Politics in a Secular Age, S. 167.
  16. Sergio Luzzatto (2011): Padre Pio: Miracles and Politics in a Secular Age, S. 122 ff.
  17. Declaratio. Acta Apostolicae Sedis, 15 (1923), S. 356, zit. nach Sergio Luzzatto (2011): Padre Pio: Miracles and Politics in a Secular Age, S. 121
  18. Francesco Castelli, Padre Pio Under Investigation – The secret Vatican files, Ignatius Press, 2011, S. 292
  19. Francesco Castelli, Padre Pio Under Investigation – The secret Vatican files, Ignatius Press, 2011, S. 294
  20. https://de.catholicnewsagency.com/story/das-krankenhaus-auf-dem-hugel-das-irdische-werk-von-pater-pio-3452
  21. Francesco Castelli, Padre Pio Under Investigation – The secret Vatican files, Ignatius Press, 2011, S. 293
  22. https://de.catholicnewsagency.com/story/das-krankenhaus-auf-dem-hugel-das-irdische-werk-von-pater-pio-3452
  23. Francesco Castelli, Padre Pio Under Investigation – The secret Vatican files, Ignatius Press, 2011, S. 293
  24. https://de.catholicnewsagency.com/story/das-krankenhaus-auf-dem-hugel-das-irdische-werk-von-pater-pio-3452
  25. Francesco Castelli, Padre Pio Under Investigation – The secret Vatican files, Ignatius Press, 2011, S. 294
  26. Süddeutsche Zeitung: Padre Pio exhumiert, 3. März 2008
  27. Francesco Castelli, Padre Pio Under Investigation – The secret Vatican files, Ignatius Press, 2011, S. 5f.
  28. Francesco Castelli, Padre Pio Under Investigation – The secret Vatican files, Ignatius Press, 2011, S. 23
  29. Francesco Castelli, Padre Pio Under Investigation – The secret Vatican files, Ignatius Press, 2011, S. 20, S. 28, S. 67
  30. https://www.catholicnewsagency.com/news/details_of_first_investigation_into_padre_pios_stigmata_revealed
  31. Francesco Castelli, Padre Pio Under Investigation – The secret Vatican files, Ignatius Press, 2011, S. 21
  32. wörtlich: ‚buttons‘
  33. Francesco Castelli, Padre Pio Under Investigation – The secret Vatican files, Ignatius Press, 2011, S. 21
  34. Francesco Castelli, Padre Pio Under Investigation – The secret Vatican files, Ignatius Press, 2011, S. 22f.
  35. Padre Pio Under Investigation – The secret Vatican files, Ignatius Press, 2011, S. 28
  36. Padre Pio Under Investigation – The secret Vatican files, Ignatius Press, 2011, S. 25, 52f.
  37. Francesco Castelli, Padre Pio Under Investigation – The secret Vatican files, Ignatius Press, 2011 S. 20, S. 44, 49ff.
  38. Florian Festl: Wunder aus der Apotheke? In: Focus Online. 4. März 2008, abgerufen am 14. Oktober 2018.
  39. a b Dirk Schümer: Der Säurenheilige. Das katholische Italien bangt: Waren die blutenden Wunden des Wundermannes Padre Pio chemische Tricks? in Frankfurter Allgemeine Zeitung Nr. 249 vom 26. Oktober 2007
  40. Sergio Luzzatto (2011): Padre Pio: Miracles and Politics in a Secular Age. S. 89 ff.
  41. Sergio Luzzatto (2011): Padre Pio: Miracles and Politics in a Secular Age. S. 93 f.
  42. Radio Vatikan: Italien: Ende der Polemik um Padre Pio, 31. Oktober 2007, online unter Radio Vatikan
  43. Sergio Luzzatto (2011): Padre Pio: Miracles and Politics in a Secular Age. S. 7f.
  44. Vittorio Messori in: Francesco Castelli, Padre Pio Under Investigation – The secret Vatican files, Ignatius Press, 2011, xxi-xxv
  45. Sergio Luzzatto (2011): Padre Pio: Miracles and Politics in a Secular Age, S. 263.
  46. Fr. Charles Mortimer Carty, Padre Pio: The Stigmatist, Radio Replies Press, St. Paul, Minnesota, 1963 S. 55ff.
  47. Rose Ann Palmer: God Did It: Healing Testimonies Across Time and Religions, iUniverse, 2014, ISBN 9781491733738, S. 262f.
  48. Francesco Castelli, Padre Pio Under Investigation – The secret Vatican files, Ignatius Press, 2011 S. 20, S. 100ff., S. 139ff.
  49. „ not so far as I’m aware.“ In: Sergio Luzzatto (2011): Padre Pio: Miracles and Politics in a Secular Age, S. 102.
  50. Urte Krass: Kontrollierter Gesichtsverlust. Padre Pio und die Fotografie. In: Zeitschrift für Ideengeschichte, Heft IV/2 (2010), S. 80
  51. Francesco Castelli, Padre Pio Under Investigation – The secret Vatican files, Ignatius Press, 2011, S. 293f.
  52. Francesco Castelli, Padre Pio Under Investigation – The secret Vatican files, Ignatius Press, 2011, S. 294
  53. http://w2.vatican.va/content/john-paul-ii/de/homilies/1999/documents/hf_jp-ii_hom_02051999_padre-pio.html
  54. a b Spiegel Online: Exhumierung: Überreste von Pater Pio kaum verwest, 3. März 2008
  55. Orazio La Rocca: Maggiolini: I mercanti sono tornati nel tempio. In: La Repubblica vom 15. Juni 2002 (abgerufen am 7. August 2018); siehe auch Jessie Grimond: Million to see canonisation of Padre Pio, the miracle monk who makes fortunes, The Independent. 16. Juni 2002, S. 17. Abgerufen im 4. Mai 2007. 
  56. „Was die Wunder anbelangt, wenn es denn welche sind: wir müssen sehen. Wenn einer lahm war und nun umhergeht, wenn er blind war und wieder sieht, nun gut, dann bleibt wenig zu sagen. Wir müssen aber darauf bedacht sein, dass es sich nicht um Erfindungen, Übertreibungen et cetera handelt. Ich fürchte, es besteht die Möglichkeit, dass es hier einen Gefühlsniederschlag gegeben hat“. In: Orazio La Rocca: Maggiolini: I mercanti sono tornati nel tempio. In: La Repubblica vom 15. Juni 2002 (abgerufen am 23. September 2018);
  57. Übersetzung aus Italy exhumes revered monk’s body. BBC News, 3. März 2008, abgerufen am 25. Juni 2011.
  58. Body of saint Padre Pio exhumed, on display in Italy. Los Angeles Times, 25. April 2008, abgerufen am 25. Juni 2011.
  59. Thousands queue to see corpse of Padre Pio. The Independent, 25. April 2008, abgerufen am 25. Juni 2011.
  60. Urte Krass: Kontrollierter Gesichtsverlust. Padre Pio und die Fotografie. In: Zeitschrift für Ideengeschichte, Heft IV/2 (2010), S. 95 f.
  61. The Washington Post, 11. Februar 2016: Padre Pio’s body leaves the Vatican after drawing thousands of pilgrims
  62. Presseamt des Vatikans: Pastoral visit of his holiness Pope Francis to Pietrelcina and to San Giovanni Rotondo, on the 50th anniversary of the saint’s death, 17. März 2018, abgerufen am 23. November 2018
  63. Pope Francis Makes Pilgrimage to Honor a Rock-Star Saint, The New York Times, vom 17. März 2018, abgerufen am 23. November 2018
  64. Pope pays tribute to mystic monk said to have wrestled with the Devil, 17. März 2018, abgerufen am 23. November 2018

 


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