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Rita_von_CasciaRita von Cascia
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Spätgotische Darstellung der hl. Rita als Wandmalerei

Die heilige Rita von Cascia (geboren als Margherita Lotti, * 1381 in Roccaporena; † 22. Mai 1447 in Cascia) war eine italienische Nonne.

Inhaltsverzeichnis

  • 1 Leben
  • 2 Kanonisation
  • 3 Ritaschwestern
  • 4 Literatur
  • 5 Weblinks
  • 6 Einzelnachweise

Leben

Als junge Frau wollte Margherita Lotti bei den Augustinerinnen eintreten, wurde aber gegen ihren Willen verheiratet. Erst nachdem ihr gewalttätiger Gatte ermordet worden und ihre beiden Söhne an der Pest gestorben waren, konnte sie, ihrem ursprünglichen Wunsch folgend, 1407 in das Kloster der Augustinerinnen in Cascia eintreten, wo sie ein Leben in strengster Entsagung und Buße führte. Später erhielt sie als Stigma die Dornenkrone.

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Fest der hl. Rita von Cascia in San Benedetto in Piscinula in Trastevere, 2013

Ritas unverwester Leichnam ruht in der Basilica di Santa Rita in Cascia. Ihre ikonografischen Attribute sind das Kreuz, Stigmata auf der Stirn und die Rose. Sie ist die Patronin der Metzger, für aussichtslose Anliegen, bei Examensnöten und Pocken.[1] Dem Patrozinium der heiligen Rita sind zahlreiche Kirchen unterstellt, darunter eine in Miramar (Havanna). Darüber hinaus trägt die Landspitze Saint Rita Point auf der James-Ross-Insel in der Antarktis ihren Namen.

Kanonisation

Rita wurde im Jahr 1628 von Papst Urban VIII. selig- und im Jahr 1900 von Papst Leo XIII. heiliggesprochen. Ihr Gedenktag ist der 22. Mai.[1]

Ritaschwestern

Die Ritaschwestern sind eine Ordensgemeinschaft, deren Schutzpatronin die hl. Rita von Cascia ist. Die Gemeinschaft der Ritaschwestern wurden in Würzburg 1911 von dem Augustinerpater Hugolin Dach (Pater Hugolinus) und fünf jungen Frauen zunächst als Krankenpflegeverein für arme Familien gegründet. Seit Dezember 1917 trugen die Ritaschwestern (als ein Dritter Orden des hl. Augustinus)[2][3] einen Habit und wandelten sich zur klösterlich lebenden Gemeinschaft. Nach dem Tod von Dach (1918) verlangte der Bischof von Würzburg die Auflösung der Gemeinschaft und den Anschluss an andere Ordensgemeinschaften. Nur neun Schwestern blieben zusammen und erlangten unter Mithilfe der Bevölkerung und katholischer Verbände die kirchliche Erlaubnis zum Fortbestand als Kongregation.

Das Mutterhaus der Ritaschwestern befindet sich in Würzburg. Im Jahre 2000 gehörten der Kongregation etwa 100 Schwestern an. Die Ritaschwestern widmen sich besonders der Krankenpflege und Familienhilfe. 40 Jahre lang (bis 2006) führten sie eine Fachschule für Familienpflege. Außerdem liegt ein neuer Schwerpunkt auf der spirituellen Begleitung. Die Ritaschwestern gehören zu den Augustinerinnen. Außer in Deutschland wirken sie in der Schweiz und den Vereinigten Staaten (Wisconsin).

Literatur

  • Hilde Firtel: Heilige Rita von Cascia. Die Helferin in aussichtslosen Fällen. Kanisius Verlag, Freiburg (Schweiz) 1964, 2010, ISBN 978-3-942142-06-9.
  • Hilde Firtel: Die heilige Rita. Novene, Gebete, geistige Wallfahrt. Kanisius Verlag, Freiburg (Schweiz) 1967.
  • Engelbert Eberhard, Siegfried Back: St. Rita, Mutter – Witwe – Ordensfrau. Augustinus-Verlag, Würzburg.
  • Adolar Zumkeller: Rita von Cascia. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 8, Bautz, Herzberg 1994, ISBN 3-88309-053-0, Sp. 395–396.
  • Bernhard Schneider Heilige Rita von Cascia 1381–1457 – 100 Jahre Heiligsprechung – Jubiläum 2000, Peda-Kunstführer Nr. 484/2000, Passau
  • Godehard Schramm: Die Sonnenrose. Umbrien-Reise zu Rita. Roman. Würzburg: Augustinus 1995.

Weblinks

Bild anzeigen Commons: Rita of Cascia – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Rita von Cascia. In: Website der Kongregation der Ritaschwestern
  • Rita von Cascia. In: Website des Ritawerks Würzburg
  • Rita von Cascia. In: Heiligenlexikon.de

Einzelnachweise

  1. a b Rita von Cascia. Auf heiligenlexikon.de, abgerufen am 8. Mai 2017
  2. Evodius Wallbrecht: Regelbuch für die Mitglieder des dritten Ordens vom hl. Vater Augustinus. (mit Hugolinus Dach), Rita-Verlag und -Druckerei, Würzburg 1928.
  3. Klaus Wittstadt: Kirche und Staat im 20. Jahrhundert. In: Ulrich Wagner (Hrsg.): Geschichte der Stadt Würzburg. 4 Bände, Band I-III/2, Theiss, Stuttgart 2001–2007; III/1–2: Vom Übergang an Bayern bis zum 21. Jahrhundert. 2007, ISBN 978-3-8062-1478-9, S. 453–478 und 1304 f., hier: S. 455–458: Die kirchliche Entwicklung unter Bischof Ferdinand Schlör (1898–1924). S. 456 f.

 


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